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Beschreibung Satteldachsystem

Die klassische Schrägdachvariante / Satteldach
Das Satteldach, oder auch Giebeldach, ist die hierzulande klassische und am weitesten verbreitete Dachform. Die Unterkonstruktion ist als Sparren- oder Pfettendach ausgebildet und hat sich über Jahrzehnte hinweg bewährt.

Das Schrägdach besteht aus zwei oder mehr gegeneinander geneigten Dachflächen, die sich an der höchsten, waagrechten Kante, dem Dachfirst, treffen. Satteldächer gibt es in vielen Varianten, mit gleichen oder unterschiedlichen Dachneigungen und Traufhöhen. Üblich sind Dachneigungen ab ca. 20 Grad bei einem flachen Satteldach aber auch bis über 60 Grad bei einem altdeutsches Dach.

Aufgrund der weiten Verbreitung dieser Dachform ist auch die bekannteste Variante von Solaranlagen die Montage der Solarmodule auf ein Schrägdach. Der Neigungswinkel wird automatisch vorgegeben und liegt in der Regel im optimalen Bereich zwischen 20° und 45°. Bei der Schrägdachvariante tritt meist kein Problem hinsichtlich des Lastabtrags auf. Die Module sind parallel zur Dachfläche, in der Regel mit einem geringen Abstand zur Dachfläche montiert, so dass sich kaum Windangriffsfläche bietet. Die Belastung wird über Aluminiumprofile an die am Sparren befestigten Dachanker abgetragen.




Beschreibung Flachdachsystem

Das Flachdachsystem ist entwickelt worden um Durchdringungsfrei Photovoltaik auf einem flach geneigtem Dach zu installieren. Das System ist flächendeckend auf dem Dach zu montieren, auch da wo keine Module installiert werden. Insbesondere im Randbereich ist darauf zu achten das keine Unterbrechungen sind. Die Schienen sind im Abstand von 2m auszulegen, im Randbereich 1m. Es sind mindesten immer drei Reihen anzuwenden!

Bei den Aufständerungen bis 8m Dachhöhe ist min. Flachmaterial 40 x 4mm vorne und 40 x 5 mm hinten einzusetzen. Ab 8m Dachhöhe ist ein Bügel aus FL 40 x 6mm zu verwenden. Der Abstand der Modulreihen untereinander beträgt 3,3m und werden mit einer Neigung von 25° montiert.

Jedes Dach ist anders – nicht nur, was die Optik betrifft, sondern auch die Größe, den Neigungswinkel oder die Ausrichtung. Doch für jedes Dach lässt sich annähernd genau berechnen, wie viel Strom es im Jahr produzieren kann.

Für jede Anlage vermessen und prüfen wir den Standort einschließlich Verschattungsobjekte, darauf basierend wird eine qualifizierte Ertragsberechnung als Grundlage für Ihre Entscheidung erstellt.

Spezifische Kundenanforderungen berücksichtigend werden Belegungs-, Konfigurations- / Verschaltungs- und Verkabelungspläne mit Kabelführung zur Vermeidung von Schleifenbildung (passiver Blitzschutz) und Installationsvorgaben erstellt.

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